Das Smartphone macht Schule

Das Smartphone macht Schule - papagei.com Magazin

Die Mehrheit der Jugendlichen ist online aktiv – jetzt ist E-Learning ein Thema.

Viele Eltern kommen da nicht mehr mit: Für die meisten Jugendlichen ist es nicht die Frage, ob und wann sie online sind, sondern, wann sie es jemals nicht sind. Der Bundesverband BITKOM stellt in seiner repräsentativen Untersuchung „Jugend 2.0“ fest, dass 92 Prozent der deutschen Jugendlichen heute ein eigenes Handy besitzen. Nach dem Treffen mit Freunden gehört Surfen im Internet zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen. Nicht nur Facebook, WhatsApp & Co stehen im Mittelpunkt des Interesses. Nach der Einschätzung von Medienexperten könnten Jugendliche auch beim Lernen vom unbefangenen Umgang mit dem Internet profitieren.

Schüler suchen zielstrebig nach Web-Inhalten

Wie die BITKOM-Studie hervorhebt, sind 93 Prozent der Schüler gute Schulnoten wichtig oder sehr wichtig. Daran ändert auch der hohe Stellenwert eines Internetzugangs (finden 86 Prozent wichtig) nichts. Man kann daraus schließen, dass es zwischen diesen beiden Bereichen nicht zwangsläufig zu Widersprüchen kommen muss – sondern dass sie sich im Gegenteil gut ergänzen können. Das Deutsche Institut für Vertrauen und Sicherheit im Internet (Divsi) bestätigt in einer weiteren Studie, was Eltern, Lehrer und Freunde längst wissen: Jugendliche sind mehr oder weniger immer online. Die Grenzen zwischen analog und digital sind fließend. Im Internet sind Teenager durchaus kritisch unterwegs, jedoch aufgeschlossen und vor allem sehr neugierig. Die Divsi-Analyse fand heraus, dass Jugendliche gezielt nach Inhalten suchen und dabei äußerst zielstrebig vorgehen – Eigenschaften, die auch im Schulunterricht nützlich sind.

Bei den Hausaufgaben im WWW


Für Pädagogen liegt es auf der Hand: Wenn so gut wie jeder Schüler regelmäßig online ist, warum sollte dies nicht auch zur Verbesserung der schulischen Leistungen genutzt werden können? Statt gegen die neue Internet-Normalität anzukämpfen, müsste sich daraus vielmehr ein Gewinn für alle ziehen lassen. Das Marktforschungsinstitut mafo hat in einer repräsentativen Umfrage jedenfalls ermittelt, dass 57 Prozent der Schüler auch beim Erledigen der Hausaufgaben per Smartphone oder PC im Internet nach unterstützenden Inhalten stöbern. Selbst beim Chatten, so gaben 70 Prozent der befragten Jugendlichen an, sind Hausaufgaben, Referate oder Prüfungen wichtige Themen. Womit sich viele Erwachsene schwertun – sich online sozial zu organisieren und zum gegenseitigen Vorteil auszutauschen – Schüler haben damit offensichtlich kein Problem.

Online-Bildungsangebote als Chance

Laut mafo können sich viele Jugendliche vorstellen, Bücher auch in digitaler Form zu lesen, selbst Schulbücher. 72 Prozent arbeiten in der Schule mit digitalen Medien. Hier wäre ein Ansatzpunkt, das immer ausgereiftere und umfassendere Video-Learning ins Spiel zu bringen. Unternehmen wie papagei.com bieten spezielle Programme für Schulen. Nicht in Konkurrenz zu bestehenden Lehrplänen, sondern als willkommene Nachmittags-Unterstützung zum Erreichen besserer Noten. Die Schüler dürften den vielen neuen Angeboten ohne Vorbehalte gegenüberstehen.

Nun ist es an den Pädagogen und Eltern, den Wissensdurst zu fördern und zu kanalisieren – im Interesse einer zukunftsfähigen Schulbildung.

 

 

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